Die Technische Kommunikation steht mitten im Wandel: Inhalte müssen schneller erstellt, besser gefunden, barrierefrei nutzbar und zunehmend auch für KI-Anwendungen geeignet sein. Genau hier setzt WebWorks Reverb 2.0 an. Basierend auf einem aktuellen Webinar von Georg Eck (SQUIDDS / Akademie) werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Neuerungen, Verbesserungen – und einen spannenden Ausblick auf 2026.

WebWorks 2025: Was ist neu in Reverb 2.0?
Stabile Landmark-IDs – Deep Links für Menschen und KI
Eine der wichtigsten Neuerungen sind stabile Landmark-IDs. Sie ermöglichen dauerhafte, präzise Links zu konkreten Stellen innerhalb der Dokumentation. Das ist nicht nur für Support-Teams und externe Verweise ein großer Gewinn, sondern auch für KI-gestützte Such- und Assistenzsysteme, die auf eindeutige Ankerpunkte angewiesen sind [Landmark-ID].
Mit der automatischen Erzeugung von Markdown als interoperables Quellformat ist es auf die Integration mit Tools ausgelegt, die Markdown verwenden, wie zum Beispiel OpenAIs ChatGPT, GitHub und den Smart AI-Hub von SQUIDDS. Es bietet ein offenes Format, das den Übergang von proprietären Autorensystemen wie FrameMaker, Word oder DITA-XML zu Markdown erleichtert und transparentes, kollaboratives technisches Schreiben in Markdown-kompatiblen Systemen unterstützt.
„Teilen“-Widget: Inhalte punktgenau weitergeben
Mit dem neuen Teilen-Widget lassen sich gezielte Links zu einzelnen Topics oder Abschnitten direkt kopieren. In der Praxis bedeutet das: Weniger Screenshots, weniger Erklärtexte – stattdessen ein sauberer Link im Ticket oder in der E-Mail [Teilen-Widget].
Klick zum Vergrößern: Grafiken endlich lesbar
Ein oft unterschätztes Detail: Grafiken können per Klick vergrößert werden. Diagramme, Architekturübersichten oder Screenshots werden dadurch deutlich besser erfassbar. Für Anwender heißt das weniger Frust, für Redaktionen weniger Bedarf an redundanten Detailgrafiken. Bilder vergrößern
Automatisches Cache-Busting
Reverb 2.0 sorgt dafür, dass nach Updates automatisch die neuesten Versionen von CSS-, JavaScript- und anderen Ressourcen geladen werden. Klassische Cache-Probleme gehören damit der Vergangenheit an.
Dazu ist von keiner Seite eine Konfiguration erforderlich. Denn die Endbenutzer erhalten automatisch aktualisierte JavaScript- und CSS-Dateien, ohne ihren Browser-Cache löschen zu müssen [Cache-Busting].
Breadcrumbs direkt in Suchergebnissen
Suchtreffer zeigen nun ihre Position innerhalb der Dokumentationsstruktur. Nutzer erkennen sofort, in welchem Kontext ein Thema steht, und finden sich schneller zurecht – ein klarer UX-Vorteil.
Verbesserungen mit Fokus auf Qualität und Reichweite
Barrierefreiheit als Standard
Reverb 2.0 setzt auf semantisches HTML5, ARIA-Labels und eine verbesserte Tastaturnavigation. Damit erfüllt das System moderne Anforderungen an Barrierefreiheit – ein zunehmend wichtiges Kriterium in Ausschreibungen und öffentlichen Projekten [Barrierefreiheit].
SEO & Sichtbarkeit: Dokumentation wird auffindbar
Technische Dokumentation ist nur dann wertvoll, wenn sie gefunden wird. Reverb 2.0 integriert deshalb mehrere SEO-Funktionen direkt ins System:
- Automatische sitemap.xml
- Konfigurierbare robots.txt
- Open-Graph-Tags für Social Media
- Twitter Cards für optimierte Link-Vorschauen
Das Ergebnis: bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen – ohne zusätzlichen manuellen Aufwand für die Redaktion [SEO & Sichtbarkeit].
Fazit: Zukunftssichere Dokumentation mit minimalem Mehraufwand
Mit Reverb 2.0 macht WebWorks einen großen Schritt in Richtung zugängliche, sichtbare und KI-fähige Dokumentation. Viele der Neuerungen sind auf den ersten Blick „kleine“ Features – entfalten aber im Alltag der Technischen Kommunikation eine enorme Wirkung.

Sneak Peek: WebWorks 2026 und der AI Document Assistant
Der Blick nach vorn zeigt, wohin die Reise geht:
- AI Document Assistant: Ein integrierter KI-Chat, der Fragen in natürlicher Sprache beantwortet und direkt auf passende Stellen im Help-System verweist.
- Neue WebWorks Online Platform: Eine Cloud-Plattform zur Verwaltung von KI-Assistenten, Wissensbasen und Deployments – inklusive sicherer Domain-Steuerung.
- Optional: Anbindung an den Smart AI-Hub von SQUIDDS.

Damit wird klar: Dokumentation ist nicht mehr nur Nachschlagewerk, sondern aktiver Wissenspartner.
Der Umstieg auf WebWorks ePublisher wird so zum echten Mehrwert für Kundenprojekte.
SQUIDDS begleitet den gesamten Prozess, sorgt für eine reibungslose Migration und schafft mit der Anbindung an den Smart AI Hub die Basis für KI-gestützte Dokumentation.


