{"id":4975,"date":"2020-06-02T12:30:35","date_gmt":"2020-06-02T11:30:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.workflowblog.de\/?p=4975"},"modified":"2020-11-11T15:43:20","modified_gmt":"2020-11-11T14:43:20","slug":"smart-information-ist-das-erlaubt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.workflowblog.de\/?p=4975","title":{"rendered":"Smart-Information \u2013 ist das erlaubt?"},"content":{"rendered":"<div>\n<div id=\"cc-m-textwithimage-11523921221\" class=\"cc-m-textwithimage-inline-rte\" data-action=\"text\" data-name=\"text\">\n<p><em>Ein Blogbeitrag von <a href=\"https:\/\/profthiele.jimdo.com\/2020\/05\/13\/smart-information-ist-das-erlaubt\/\">Prof. Dr.-Ing. Ulrich Thiele<\/a> &#8211; THIELE DOKUMENTATION:<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<blockquote><p>&#8220;Von Anfang an wurden Anleitungen und andere&nbsp;Nutzerinformationen zu Produkten auf Papier mitgegeben, mal in hoher Druckqualit\u00e4t, mal als Beipackzettel mit Schreibmaschine. Irgendwann kam PDF auf den Markt, und damit die Frage, ob man die Druckvorlage nicht auch elektronisch weitergeben k\u00f6nne.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.workflowblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SM-Blog-SI-erlaubt-oder-nicht-.png\" alt=\"Smart Information - ist das erlaubt?\"><\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die Frage hat sich schleichend beantwortet: Viele, wenn nicht die meisten Nutzerinformationen, werden heute&nbsp;ungedruckt in Form einer PDF-Datei an den Kunden oder Betreiber gesendet. PDF hat also die Form der Weitergabe von&nbsp;Nutzerinformationen grundlegend ver\u00e4ndert.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Und was ist mit Nutzerinformationen, die als <b style=\"color: #18eaeb;\">Smart-Information<\/b>-Anwendungen auf Smartphones oder Tablets publiziert werden? Ist das denn erlaubt?&#8221; [<a href=\"https:\/\/profthiele.jimdo.com\/2020\/05\/13\/smart-information-ist-das-erlaubt\/\">&#8230;mehr<\/a>]<\/p><\/blockquote>\n<h2>SQUIDDS &#8211; eine Diskussion<\/h2>\n<p>Dialog: <strong>G\u00dcNTHER<\/strong> (Technischer Redakteur, Experte f\u00fcr Adobe FrameMaker) und <strong>CHRISTINE <\/strong>(Redaktion, Coaching):<\/p>\n<h3>G\u00dcNTHER:<\/h3>\n<p>&#8220;Die Materie ist ja durchaus schwierig. Die Praxis zeigt jedoch, dass im Bereich Technischer Dokumentation sehr viel mit PDF-Lieferungen gearbeitet wird. Und warum auch nicht. Zur Absicherung gegen\u00fcber den gesetzlichen Vorgaben wird eine Kopie f\u00fcr die entsprechende Abteilung ausgedruckt. F\u00fcr den Gebrauch einer Anleitung kann sich der Anwender dann das ihm genehme Format w\u00e4hlen.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Das mit der Unmittelbarkeit als oberstes Kriterium zur \u00dcbergabe der Nutzerinformation scheint mir doch auch reichlich praxisfern. Denn auch eine gedruckte Ausgabe kann verloren gehen, ist im entscheidenden Moment, bei Gefahr, nicht aufzufinden und noch dazu das einzig vorhandene Exemplar, weil keine Kopie gemacht wurde oder keine elektronische Kopie vorhanden ist.&#8221;<\/p>\n<h3>Christine:<\/h3>\n<p>&#8220;Warum denn nicht 2-gleisig fahren! Wenn eine technische Produkt-Information auf dem Papier vorhanden sein muss, dann w\u00fcrde ich es vorziehen, diese auch in Form von PDF-Dateien zu haben. Das PDF-Format kann dann mit in die Online-Umgebung aufgenommen werden. PDF kann heute leicht mit indiziert werden, so dass sie auch per SEARCH gefunden werden kann. Und wenn die Information gleichzeitig als Papier vorliegt, dann wird damit den Rechtsgrundlagen gen\u00fcge getan, was ein wichtiger Aspekt ist.&#8221;<\/p>\n<h3>G\u00fcnther:<\/h3>\n<p>&#8220;Von den 4 angesprochenen L\u00f6sungen scheinen mir Punkt drei und vier am ehesten gangbar.<br \/>\n3. Sicherheitsrelevante Infos werden als Druck mitgeliefert, alles andere ist elektronisch<br \/>\n4. Mobile First ist eine online optimierte L\u00f6sung, diese Online-Info muss f\u00fcr Druck erg\u00e4nzt werden.&#8221;<\/p>\n<h3>Christine:<\/h3>\n<p>&#8220;Die M\u00f6glichkeiten der digitalen KOMMUNIKATION den Informationsfluss in beide Richtungen anzulegen ist auch eine Basis z.B. daf\u00fcr, dass Sicherheitshinweise erst gelesen werden m\u00fcssen, um weitere Informationen zu erhalten. Dies kann dokumentiert werden, die Frage ist dann eher, wollen wir das, entspricht das der DSGVO \u2013 aber machbar ist das.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;iiRDS und DITA\/XML beinhaltet eigene Wege, die L\u00f6sungswege 3 und 4 zu optimieren\u2026.<br \/>\nWie immer, w\u00e4re es sinnvoll eine Planung mit verschiedenen Kompetenztr\u00e4gern auf die Beine zu stellen und juristisch absichern zu lassen.&#8221;<\/p>\n<h3>G\u00fcnther:<\/h3>\n<p>&#8220;Firma Sennheiser hat die reine Online-Dokumentation noch am wahrscheinlichsten. Sie d\u00fcrfte oben erw\u00e4hnten Punkt 4 am n\u00e4chsten kommen. Es werden zu den Inhalten auf der App zus\u00e4tzlich Druck-Informationen an den Kunden geliefert. Ich glaube mich zu erinnern, dass die zus\u00e4tzliche Firma Quick-Infos erstellt und liefert.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;e.on ist mit seinem \u201eTechnisches Handbuch Netz\u201c im Intranet auch den reinen digitalen Weg gegangen. Hier wurde zwar kein Produkt beschrieben, aber viele sicherheitsrelevante Infos f\u00fcr die Mitarbeiter sind dort hinterlegt. Damit sollte eine schrittweise Zentralisierung aller Infos an einem Ort erreicht werden, weg von einzelnen gedruckten Dokumenten oder Dateien auf verschiedenen Laufwerken und Plattformen, die nicht mehr gefunden oder aktuell gehalten werden konnten.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong>: Die Praxis schafft die Tatsachen &#8211; also beginnen wir damit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Blogbeitrag von Prof. Dr.-Ing. Ulrich Thiele &#8211; THIELE DOKUMENTATION: &#8220;Von Anfang an wurden Anleitungen und andere&nbsp;Nutzerinformationen zu Produkten auf Papier mitgegeben, mal in hoher Druckqualit\u00e4t, mal als Beipackzettel mit Schreibmaschine. 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