Richtige Softwareverteilung (Teil 2)

Seit dem ersten Teil unseres Beitrags Richtige Softwareverteilung im Juni 2012 hat sich viel getan. Daher stellen wir Ihnen nachfolgend die Möglichkeiten einer optimalen Softwareverteilung mit Adobe Application Manager Enterprise Edition vor.

Um Adobe Software innerhalb von Unternehmen zu installieren, bietet Adobe unter anderem das Tool Adobe Application Manager Enterprise Edition (AAMEE). Dieses ist derzeit in der Version 3.1 erhältlich und kann sowohl für Windows als auch für Mac-Plattformen genutzt werden. Folgende Adobe Produkte können mit AAMEE installiert werden:

  • Adobe Technical Communication Suite TS4
  • Adobe Creative Suite CS6
  • Adobe eLearning Suite 6.0
  • Adobe FrameMaker 11
  • Adobe FrameMaker Server

Mit der AAMEE erstellt SQUIDDS für seine PREMIUM-Kunden (Wartungsvertrag inklusive) ein sogenanntes SoftwareBuild. Dafür gibt der Kunde einfach an, welche Applikationen in welcher UI-Sprache installiert werden sollen.

 

Am Beispiel der Master Collection

 

Die Update-Möglichkeiten werden dabei deaktiviert, sodass der einzelne Anwender a) selbstständig keine Updates durchführen kann und b) die Adobe Applikationen auch nicht selbstständig Updates anbieten. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass alle Installationen innerhalb des Unternehmens immer auf dem gleichen Stand sind.

 

 

Im Vergleich zu vorherigen Lösungen, bietet die Softwareverteilung mit AAMEE 3.1 folgende zusätzliche Vorteile:

  • Die Installation findet ohne Aktivierung, aber weiterhin mit einer Adobe-ID* statt.
  • Trial-Installation und Lizenzierung können getrennt vorgenommen werden.
  • einfache Verfolgung und Verwaltung von Seriennummern (APTEE)
  • Konfiguration des eigenen Update-Server (AUSST)
  • Verteilung von Vorinstallationen (AED)

 

Der Installation der SoftwareBuilds kann unter Umständen eine Installation der sogenannten Exceptions vorangehen. Diese sind Voraussetzungen für eine Reihe von Applikationen, die nicht auf Adobe Produkte beschränkt sind. Daher sollten diese Exceptions auf allen Unternehmensrechnern seitens der IT-Abteilung vorinstalliert sein. Dafür ist jetzt ebenfalls ein Tool verfügbar, das die Arbeit erleichtert: Adobe Exceptions Deployer Application (AEDA).

 

SQUIDDS stellt für PREMIUM-Kunden UpdateBuilds kostenfrei zum Download zur Verfügung, die ab Verfügbarkeit der CS6 (seit Januar 2012) alle neueren Patches beinhalten. Vorteil: Die IT-Abteilung führt das Build im Unternehmen einfach auf jedem Client aus, wodurch alle von SQUIDDS geprüften Patches für das installierte Adobe SoftwareBuild automatisch für CS6, T4, FM11 oder/und eL6 installiert. Der Aufwand reduziert sich dergestalt auf ein Minimum und alle Arbeitsplätze sind stets auf dem gleichen Patchlevel.

Wer mehr als eine Lizenz der oben genannten Adobe Applikationen im Einsatz hat, sollte schnell umsteigen. Obwohl die Einzelplatz- oder DVD-Installationen scheinbar einfacher sind, sorgen sie langfristig für einen erhöhten Aufwand bei Updates und sorgen für uneinheitliche Patch-Installationen. Daher sind diese Lösungen für Unternehmen weder sinnvoll noch zeitgemäß.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie einen kompetenten Partner bei der Erstellung Ihrer Software-Builds? Dann schreiben Sie uns an kontakt@squidds.de oder rufen Sie uns an unter 0911-21 53 47-16.

*) Kann auf Antrag auch abgeschaltet werden.

2 Gedanken zu “Richtige Softwareverteilung (Teil 2)

  1. Ich habe CS6 auf dem Schulserver als MSI-Paket zur Verteilung vorgesehen.
    Die Verteilung klapp. CS6 wird installiert. Allerdings kann nur ein Administrator oder ein lokaler User die Programme öffnen. Ein User, der sich über die Domäne anmeldet, kann die Programmme nicht öffnen, bzw. es erscheint nach dem Startbildschirm eines Programmes, z.B. Photoshop eine Absturzmeldung. Der Unterschied zwischen einem Administrator und einem angemeldeten User ist der, dass der user eine Umleitung des Homeverzeichnis auf sein Serverprofil besitzt. An den Rechten kann es nicht liegen, denn die habe ich testhalber auch für den NOrmaluser sowohl im Programmordner als auch in der registry auf Vollzugriff gesetzt. Ich vermute, dass der Zwischenspeicher ovn Adobe auf das Homedirectory umgeleitet wird und mit dem Serverpfad nicht zurecht kommt. Denn ein lokaler User oder ein Administrator hat die Probleme nicht.
    Vielleicht wisst Ihr ja eine Antwort auf das Problem.

    • Seit CS6 ist die Verteilung von Adobe-Software mit dem AAMEE vorzubereiten (während des Erstellens können die Laufwerke definiert werden). Die Software ist dann zu verteilen und auf den Clients die Software in den definierten Laufwerken zu installieren.

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