Richtige Softwareverteilung (Teil 1)

Bisher war das Thema Softwareverteilung in erster Linie für große Firmen relevant. Sollte neue Software unternehmensweit eingeführt und bereitgestellt werden, waren ganze Abteilungen der IT mit dieser Aufgabe betraut. Der Prozess des sogenannten Paketierens und Bereitstellens verursachte im Allgemeinen recht hohe Kosten.

Die Vorteile dieses Vorgehens bestanden darin, dass sich die einzelnen Anwender nicht über Lizensierungen oder Updates informieren mussten, sondern via eines Portals Zugriff auf die spezielle Softwarelösung hatten. Auf diese Weise war es nicht erforderlich, jeden Arbeitsplatz einzeln anzugleichen. Die Überwachung der Lizenzanzahl oblag jedoch der IT-Abteilung.

Heute steigt der Aufwand, die richtige Software, das passende Release, die Patches etc. zu installieren, auch bei kleinen Firmen. DVD-installationen sollten dabei am besten nur für Einzelinstallationen angewandt werden. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich die Verwendung eines Bereitstellungspakets mit dem neuen Adobe Application Manager Enterprise Edition (AAMEE).

 

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Automatische, benutzerdefinierte Installation getrennt nach 32- und 64-Bit-Systemen ist möglich.
  • Updates durch Anwender sind ausgeschlossen.
  • Lizenznummer und Adobe-ID sind bereits im Bereitstellungspaket enthalten.
  • Die Pakete liegen im Windows (msi) und Apple (pkg) Standardformat für Installationen vor und sind mit ARD und SCCM kompatibel.
  • Updates werden nach Tests und Freigabe durch SQUIDDS als Update-Build bereitgestellt.
  • Update-Builds werden von den Administratoren installiert.
  • Alle installierten Clients  sind garantiert immer auf demselben Softwarestand.

 

Seit Jahren ist bekannt, wie umständlich eine Einzelinstallation ist – zumal der Aufwand stetig ansteigt. Dabei ist es erstaunlich, dass die gängige Praxis dennoch die aufwändige Installation von n-Lizenzen an n-Arbeitsplätzen ist. Missverständnisse zwischen IT und Anwendern sind hier geradezu vorprogrammiert. Daher sind eine vorherige Planung und Beratung das A und O bei der Einführung neuer Unternehmenssoftware.

Seit 2011 stellt SQUIDDS jedem Kunden, der einen PREMIUM-Vertrag nutzt (Software + Wartung inkl. Support) kostenlos sein Bereitstellungspaket (Build) zur Verfügung. Unter Verwendung des neuen Adobe Application Manager Enterprise Edition (AAMEE) gestaltet sich der Prozess der Bereitstellung wie folgt:

  1. Planung
  2. Bereitlegen/Herunterladen der Produktmedien
  3. Erstellen von Bereitstellungspaketen
  4. Testen der Pakete
  5. Bereitstellen/Installieren der Pakete auf Unternehmensebene
  6. Bereitstellung mit ARD oder SCCM
  7. Erstellen und Bereitstellen von Updatepaketen

 

 

Folgende Adobe Produkte können mit AAMEE installiert/bereitgestellt werden (Stand Juni 2012):

  • Adobe Creative Suite 6, 5.5 und 5
  • Adobe Technical Communication Suite 3.5
  • Adobe eLearning Suite 2.5 (begrenzt)
  • Adobe Acrobat X Suite (begrenzt)

 

Welche Adobe Application Manager Enterprise Edition unterstützt welche Adobe Software?

  • AAMEE 3.0 unterstützt bisher nur die CS6-Produkte.
  • AAMEE 2.1, die Vorgängerversion, unterstützt alle bisherigen Adobe Produkte (siehe oben).

 

Welche Einschränkungen sind zu beachten?

  • Adobe Bereitstellungspakete unterstützen keine Snapshot-Installationen.
  • Die erstellten Pakete sollten nicht geändert werden.
  • Die erstellten Pakete sind mit einem Bereitstellungswerkzeug (wie ARD oder SCCM) oder silent auszuführen.
  • Es sind keine AIR-, CS4 und Acrobat-Anwendungen paketierbar.
  • Keine administrative Installpunkte oder NFS-, SMB-Unterstützung.
  • Apple-Pakete sind auf Windows nicht lauffähig und umgekehrt.

 

Wünschen Sie weitere Informationen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an unter 0911 / 21 53 47-0. Natürlich können Sie auch jederzeit unser Kontaktformular nutzen, um Ihre Fragen zu stellen.

Ein Gedanke zu “Richtige Softwareverteilung (Teil 1)

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