Zehn Trends in der Technischen Dokumentation (Trends 6 bis 10)

6. Verbreitung von Multimedia-Kommunikation

Aufgrund der starken visuellen Prägung von sozialen Netzwerken und Videoplattformen, haben sich die Gewohnheiten der Nutzer inzwischen generationenübergreifend geändert. Die junge Generation legt Wert auf schnelle Abrufbarkeit, während ältere Menschen mitunter die leichte Anpassung von Schriftgrößen und ähnlichem zu schätzen wissen. In jedem Fall sind Online-Inhalte sehr gefragt:

Quelle: Temple, Krystal: What Happens in an Internet Minute?, InsideScoop

 

Die Verlagerung der Schwerpunktsetzung auf multimediale Elemente innerhalb der Technischen Kommunikation bedeutet jedoch nicht, dass Print- und PDF-Dokumentationen unnötig sind. Doch der Schreibstil passt sich an, sodass reine Textdokumentationen eher eine Seltenheit werden.

 

7. Soziale Interaktion – Kundenkontakt und Feedback von Nutzern

Social-Media-Networks oder soziale Plattformen haben die Kommunikation zwischen Anwendern und Herstellern enorm gefördert. Ob man einen Kommentar in einem Blog hinterlässt, einen Beitrag bewertet oder selbst aktiv das eigene Wissen in Foren bereitstellt: Es gelten die Prinzipien Partizipation und Dynamik. Daher ist es gleichermaßen im Sinne von Herstellern und Nutzern, Dokumentationen zu entwickeln, die direkte Rückmeldungen ermöglichen. Im Format AdobeAIR ist dies bereits berücksichtigt.

 

8. Die wachsende Rolle der Bericht- und Analysefunktionen

Ähnlich wie die Analyse von Webseiten im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei der Positionierung der Unternehmensseiten eine große Rolle spielt, ist es wichtig, zu wissen, welche Inhalte der Anwender in Dokumentationen sucht. Es ist allgemein bekannt, dass man nur diejenigen Stellen in einer Dokumentation liest oder sucht, die man tatsächlich benötigt. Online-Hilfen, wie sie z.B. mit RoboHelp publiziert werden können, bieten mit Suchfunktionen und übersichtlichen Inhaltsverzeichnissen eine hohe Nutzerfreundlichkeit. Mithilfe von Analysen lassen sich Dokumentationen erstellen, die sich in erster Linie an den Anwendern orientieren.

 

9. Spezialisierung oder Vielfalt?

Die Veränderungen in der Technischen Kommunikation wirken sich auch auf die in diesem Bereich Tätigen aus. Natürlich gibt es noch Spezialisten, die ausschließlich als Technische Redakteure oder Grafiker arbeiten. Doch der Trend geht eindeutig zur Vielfalt, sodass die Arbeitsbereiche mitunter fließend ineinander übergehen. Daher müssen sich heutige Technische Redakteure auch mit multimedialen Aspekten auseinandersetzen und diese sinnvoll anwenden. Diesen Ansprüchen an eine komplexe Technische Kommunikation wird unter anderem die Technical Communication Suite gerecht, die mit vielseitigen Funktionen und Arbeitsbereichen aufwartet.

 

10. Automatisierte Prozesse und effizientes kollaboratives Arbeiten

Die Möglichkeiten des Single-Source-Publishing, die oft mit der Verwendung von Content Management Systemen einhergeht, beschleunigt die Arbeitsabläufe enorm. So werden Dokumentationen nicht nur schneller erstellt, sondern können auch schneller geändert, angepasst und geliefert werden. Die einfache Erstellung von PDFs, die Möglichkeit, Kommentare einfach einzubinden etc. mithilfe verschiedener Adobe Produkte erleichtert die kollaborativen Arbeitsprozesse enorm.

Lesen Sie dazu auch den originalen Beitrag im Adobe TechComm Blog sowie folgende Beiträge:

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