Strukturierte Bücher in FrameMaker 7 und 10

Die Möglichkeit, umfangreiche Buchprojekte zu verwalten, war vor zehn Jahren für viele Anwender der Auslöser, FrameMaker 7.x zu nutzen. Inzwischen wurde das Programm enorm weiterentwickelt. Vor allem im Hinblick auf die Erstellung und Verwaltung hierarisch gegliederter Bücher bietet das aktuelle Release FrameMaker 10 zahlreiche Vorteile.

Obwohl FrameMaker 7.x zum Zeitpunkt seines Erscheinens ein mächtiges Werkzeug in der Buchverwaltung war, verfügt es doch über eine eher flache Buchstruktur.

Die beiden größten Mankos von FrameMaker 7 bestehen in:

  • fehlender Hierarchie (z.B. Gruppen, untergeordnete Bücher, Ordner)
  • Beschränkung des strukturierten Arbeitens (proprietäre, binäre Dateien, nur in .fm-Format).

Durch Ordner und Gruppen ist es in FrameMaker 10 möglich, auch im unstrukturierten Modus eine DITA-ähnliche Hierarchie zu nutzen. Auf diese Weise ist bereits ein topic-basiertes Authoring möglich, bevor die Dateien in XML oder DITA umgewandelt werden.

Dokumente können in Ordnern und Gruppen auch vorübergehend geordnet oder ausgeschlossen werden. Dies ist unter anderem im Hinblick auf die Publikation von Schulungsunterlagen oder Korrekturdokumenten nützlich, in denen nur selektierte Dateien benötigt werden.

In FrameMaker 10 können strukturierte Dateien sowohl in XML- als auch in .fm-Format abgespeichert werden. Die Nutzung beider Dokumenttypen in einem Projekt ist dabei ebenfalls möglich.

Mit der Unterstützung von DITA kann anstelle eines Buches auch eine DITA-Map zur Verwaltung von Projektdateien genutzt werden.

 Darüber hinaus verfügt FrameMaker 10 über einen voreingestellten Arbeitsbereich, der sich für das strukturierte Arbeiten, z.B. für das Erstellen von Büchern, besonders gut eignet.

Weitere Informationen finden Sie auch im originalen Beitrag im TechComm-Blog von Adobe.

 

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